Sicherheit im Internet – wie wir uns am besten schützen

Ein Leben ohne Internet ist im digitalen Zeitalter unvorstellbar, da wir sowohl beruflich als auch privat auf eine ständige Vernetzung angewiesen sind. Allerdings sollte uns das nicht das Gefühl geben, dass wir einfach bedenkenlos surfen können. Sicherheit im Netz ist – wenn auch ein oft unterschätzter Faktor – nun mal unerlässlich. Doch was können wir eigentlich tun, um uns vor Cyberkriminellen zu schützen?

Sichere Websites aufrufen

Eigentlich sollte es selbsterklärend sein, aber manchmal erscheinen unsichere Websites auf den ersten Blick völlig harmlos. Daher sollten wir stets auf Sicherheitsmerkmale achten, darunter klare Datenschutzrichtlinien, professionell verfasste Texte und transparente Kontaktinformationen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine zuverlässige Verschlüsselung über TLS. Eine solche ist mittlerweile bei allen seriösen Dienstleistern üblich – auch in jungen Branchen wie dem iGaming. Dass Top Online-Casinos keine TLS-Verschlüsselung haben, um Kundendaten zu schützen, ist ausgeschlossen. Sollte eine solche nicht vorliegen, gilt dies als klares Ausschlusskriterium.

Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden

Heutzutage reicht ein starkes Passwort leider nicht mehr immer aus, um Online-Konten zuverlässig zu schützen, da es durch Phishing oder ein Datenleck in die falschen Hände geraten kann. Um in einer solchen Situation weiterhin geschützt zu sein, braucht es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Hier kommt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ins Spiel. Sie kann ganz unterschiedlich umgesetzt werden, aber erfordert immer, dass ein zweiter Verifizierungsschritt erfolgt. Dabei kann es sich beispielsweise um einen per SMS zugesendeten Einmalcode handeln.

Updates regelmäßig durchführen

Updates können zugegebenermaßen ziemlich nervig sein. Insbesondere dann, wenn wir gerade etwas Wichtiges tun und plötzlich eine Benachrichtigung auftaucht. Selbst wenn es in solchen Situationen legitim ist, das Fenster wegzuklicken, sollten wir Updates nicht lange aufschieben. Updates für Apps, Browser und System dienen schließlich nicht nur einer besseren Performance. Sie haben auch den Zweck, bestehende Sicherheitslücken zu schließen. Schieben wir ein Update lange auf, wird es anfällig für Zero Days. Dabei handelt es sich um Bedrohungen wie Viren, die unbekannte Schwachstellen ausnutzen, bevor Entwickler darauf reagieren können. Solche Schwachstellen werden normalerweise umgehend behoben. Dafür müssen wir jedoch das neueste Update installieren.

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Antivirenprogramm nutzen

Die meisten Windows-Nutzer verwenden ein Antivirenprogramm, um sich vor Bedrohungen im Netz zu schützen. Bei Linux oder Mac wird das hingegen gerne vernachlässigt. Allerdings ist ein Schutzprogramm bei allen Betriebssystemen zu empfehlen, da kriminelle Akteure es inzwischen auf praktisch jeden absehen. Das Gute ist, dass es dafür keine kostenpflichtige Option braucht. Es gibt viele gute kostenlose Antivirenprogramme, die einen sehr guten Schutz versprechen und beim Aufkommen von neuen Bedrohungen umgehend aktualisiert werden.

Vor Phishing hüten

Während Antivirenprogramme und andere Sicherheitsvorkehrungen wie Firewalls zuverlässig vor den meisten Bedrohungen schützen, können sie uns nicht vor Phishing bewahren. Tatsächlich gehört Phishing aktuell zu den größten Risiken im Internet, da menschliche Fehler ausgenutzt werden. Hinzu kommt, dass es mittlerweile ausgefeilte Phishing-Kits gibt, die täuschend echte E-Mails, SMS und Websites erstellen. Der beste Weg, um sich vor Phishing zu schützen, ist ein gesundes Maß an Skepsis. Solange wir keine sensiblen Daten leichtfertig preisgeben, auf unbekannte Links klicken oder ohne Vorsicht QR-Codes scannen, bleibt das Risiko überschaubar.