Der Speedport ist der Router-Klassiker der Telekom — in vielen deutschen Haushalten Standard. Wir zeigen, wie du die IP-Adresse deines Speedports findest, wie du die IPs aller verbundenen Geräte ausliest und wie du eine feste IP zuweist.
So erreichst du dein Speedport-Menü
Das Konfigurationsmenü des Speedports erreichst du im Browser standardmäßig über zwei Wege:
- Hostname:
speedport.ipin die Adresszeile eingeben. Dieser Eintrag funktioniert in nahezu allen Heimnetzen mit Telekom-Anschluss. - Standard-IP:
192.168.2.1. Diese Adresse ist Werks-Default und in der Regel auf dem Aufkleber am Gerät vermerkt.
Nach dem Aufruf landest du auf der Login-Seite. Das Gerätepasswort findest du ebenfalls auf dem Aufkleber an der Unterseite des Routers — solange du es nicht selbst geändert hast.
Wenn der Standardzugriff nicht funktioniert
Manchmal lädt das Menü nicht. Häufige Ursachen:
- Zweiter Router im Netz: Dann übernimmt eventuell ein anderes Gerät den Adressbereich 192.168.2.x. Lösung: zuerst die aktuelle Gateway-IP am Endgerät prüfen (siehe unten).
- Falsche IP-Klasse: Manche Speedport-Modelle nutzen andere Adressräume. Es lohnt sich, die Werkseinstellungen am Gerät zu prüfen.
- Browser-Cache: Bei Login-Problemen hilft oft ein anderer Browser oder Inkognito-Modus.
Die schnellste Methode, die aktuelle Speedport-IP herauszufinden, ist ein Blick auf das verbundene Endgerät:
- Windows: Eingabeaufforderung öffnen →
ipconfig→ die Zeile „Standardgateway“ in deinem Adapter zeigt die Speedport-IP. - Mac: Systemeinstellungen → Netzwerk → bei der aktiven Verbindung die Zeile „Router“.
- iPhone: Einstellungen → WLAN → blaues „i“ beim Netzwerk → Zeile „Router“.
- Android: Einstellungen → Verbindungen → WLAN → Detail-Ansicht der aktiven Verbindung.
Mehr Details zu jeder Plattform findest du in unserem Hauptartikel zur IP-Adresse herausfinden auf allen Geräten.
Die öffentliche IP-Adresse deines Speedport-Anschlusses
Die öffentliche IP ist die Adresse, mit der dein gesamter Anschluss im Internet sichtbar ist. So zeigt sie der Speedport an:
- Im Browser speedport.ip aufrufen und einloggen.
- Im Menü zu Internet → Internetverbindung navigieren.
- Dort steht die aktuelle öffentliche IPv4-Adresse. Bei Anschlüssen mit Dual-Stack-Lite (DS-Lite) ist statt einer echten IPv4 nur eine geteilte CGN-IP und eine eigene IPv6-Adresse zu sehen.
Alternativ erreichst du dieselbe Information unter Status → Verbindungsdetails oder über jede beliebige Webseite, die deine öffentliche IP anzeigt — etwa wieistmeineip.de.
Geräte im Heimnetz auflisten
Der Speedport listet alle verbundenen Geräte unter:
- Netzwerk → Liste aller Geräte (Bezeichnung variiert je nach Modell und Firmware-Version).
Pro Gerät siehst du:
- Gerätename (manuell vergebbar)
- IP-Adresse (IPv4)
- MAC-Adresse
- Verbindungstyp (LAN-Port-Nummer oder WLAN)
- Online-Status
Damit erkennst du auch unbekannte Geräte im eigenen WLAN — und kannst sie bei Bedarf direkt vom Netz trennen.
Feste IP an ein Gerät vergeben
Wenn ein bestimmtes Gerät (Drucker, NAS, Smart-Home-Hub) immer dieselbe IP haben soll, geht das über eine DHCP-Reservierung:
- Im Speedport-Menü zu Netzwerk → DHCP / IP-Adressen.
- Beim gewünschten Gerät die Option „IP-Adresse immer zuweisen“ aktivieren (je nach Modell auch als „Feste Adresse“ oder „Statisch“ bezeichnet).
- Mit Speichern bestätigen.
Das Gerät bekommt fortan dauerhaft dieselbe IP zugewiesen. Praktisch für alle Setups, in denen ein Gerät unter einer stabilen Adresse erreichbar bleiben muss.
Speedport-Modelle im Überblick
Die Telekom hat im Lauf der Jahre verschiedene Speedport-Modelle veröffentlicht. Aktuelle und ältere Standardgeräte:
- Speedport Smart 4 — aktuelles Modell, WLAN-6, Mesh-fähig
- Speedport Smart 3 — Vorgängermodell, WLAN-5
- Speedport Pro Plus — Business-orientiert, integriertes LTE-Backup
- Speedport Pro — Premium-Modell mit zusätzlichen Funktionen
- Speedport Hybrid — kombiniert DSL und LTE
- Speedport W 724V / 921V — ältere Standard-Geräte
Die Menüstruktur unterscheidet sich zwischen den Generationen leicht — die Grundprinzipien (Standard-IP, Login, Geräteliste, DHCP-Reservierung) bleiben aber gleich.
Sicherheitstipps
Drei Punkte, die jeder Speedport-Nutzer prüfen sollte:
- Gerätepasswort ändern: Das Default-Passwort vom Aufkleber sollte durch ein eigenes ersetzt werden, sobald der Speedport in Betrieb ist.
- Firmware aktuell halten: Automatische Firmware-Updates aktivieren. Sicherheitslücken in älteren Versionen können Angreifern Zugang zum Heimnetz ermöglichen.
- WLAN-Verschlüsselung: Auf WPA3 oder mindestens WPA2 (AES) setzen. Veraltete Optionen wie WEP oder offen sind tabu.
Speedport-Probleme schnell lösen
Wenn der Speedport ungewöhnlich reagiert, helfen meist drei Schritte in dieser Reihenfolge:
- Neustart: Stecker für 60 Sekunden ziehen, wieder einstecken. Behebt einen Großteil aller Verbindungsprobleme.
- LAN-Test: Endgerät direkt per Kabel anschließen. So lässt sich klären, ob das Problem im WLAN oder im DSL-Anschluss liegt.
- Werksreset: Letzte Option. Reset-Knopf am Gerät mehrere Sekunden drücken. Alle Einstellungen gehen verloren.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lautet die Standard-IP des Speedports?
192.168.2.1. Solange niemand sie geändert hat, erreichst du das Konfigurationsmenü darunter im Browser.
Was tun, wenn speedport.ip nicht funktioniert?
Direkt die IP eingeben: 192.168.2.1. Oder über die Standardgateway-Anzeige im Endgerät die aktuelle Router-IP ermitteln.
Wo finde ich das Gerätepasswort?
Auf dem Aufkleber an der Unterseite des Speedports. Bei Verlust hilft nur ein Werksreset.
Kann ich die Speedport-IP ändern?
Ja — über das Konfigurationsmenü unter Netzwerk → Netzwerk-Einstellungen. Sinnvoll nur, wenn ein zweiter Router im Netz dieselbe IP nutzt.
Wie viele Geräte kann der Speedport verwalten?
Aktuelle Speedport-Modelle verwalten je nach Variante 100 bis 250 Geräte gleichzeitig — für normale Haushalte mehr als ausreichend.
Quellen und weiterführende Literatur
- Telekom Hilfe — Offizielle Speedport-Dokumentation
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) — Router-Sicherheit
- Deutschtime — IP-Adresse herausfinden — Hauptartikel


