Auf dieser Seite stehen 147 Termine in 64 Städten aus 14 Bundesländern, die wir einzeln belegt haben (Stand 23.09.2026). Die Liste ist nicht vollständig: Wir nehmen einen Termin nur auf, wenn ihn eine Stadt, ein Stadtmarketing, ein Veranstalter oder die Lokalpresse nennt. Wie wir prüfen, steht unter Quellen und Methodik.
Für Bundesländer ohne eigene Seite fehlen uns bisher genug belegte Termine. Ihre einzelnen Termine stehen trotzdem unten in der Liste.
Termine bis Ende 2026 nach Datum
Status: „bestätigt“ heißt, die Stadt hat den Termin freigegeben oder Stadtmarketing, Veranstalter bzw. Lokalpresse nennen ihn als feststehend. „Angekündigt“ heißt, der Termin ist geplant, eine Freigabe haben wir nicht gefunden. „Noch nicht endgültig“ heißt, die Quelle nennt ihn selbst vorläufig, beantragt oder unter Vorbehalt. In der Spalte „Beleg“ führt jeder Eintrag direkt zur Quelle.
Seit der Föderalismusreform 2006 regelt jedes Land die Ladenöffnung selbst. Die Zahl der Sonntage ist das Maximum pro Kalenderjahr; viele Städte nutzen es nicht aus. Geprüft am 23.09.2026.
In Rheinland-Pfalz und Thüringen laufen Gesetzesänderungen. In beiden Ländern war bei unserer Prüfung noch das bisherige Recht maßgeblich.
Warum ein Termin kurzfristig wegfallen kann
Der Sonntag ist im Grundgesetz als Tag der Arbeitsruhe geschützt, eine Ladenöffnung ist nur als Ausnahme möglich. Das Bundesverwaltungsgericht hat 2015 entschieden, dass die Veranstaltung selbst im Vordergrund stehen muss: Der Markt oder das Fest muss mehr Besucher anziehen als die geöffneten Geschäfte. Gegen Freigaben klagen deshalb häufig die Gewerkschaft ver.di oder die Kirchen.
Wie eng Termin und Anlass zusammenhängen, zeigt Stuttgart: Die Freigaben gelten dort nur, wenn das jeweilige Fest stattfindet. Als der Vaihinger Frühling 2026 abgesagt wurde, hat die Stadt die Freigabe für den 10. Mai widerrufen. In Hannover wurde der Termin in Hainholz am 27. September abgesagt.
Vor der Anfahrt prüfen
Bereich: Oft ist nur ein Stadtteil oder eine Straße frei. Köln öffnet die Innenstadt 2026 nur am 2. Advent, Stuttgart gibt die Innenstadt gar nicht frei, sondern nur einzelne Stadtbezirke.
Status: Bei „angekündigt“ oder „noch nicht endgültig“ fehlt die Freigabe noch. Die Termine in Essen etwa hat die Stadt nur als geplant veröffentlicht.
Uhrzeit: Üblich ist 13 bis 18 Uhr. In Sachsen sind 12 bis 18 Uhr erlaubt, in Berlin und Brandenburg 13 bis 20 Uhr, in Hessen bis 20 Uhr.
Teilnahme: Die Freigabe erlaubt die Öffnung, sie verpflichtet kein Geschäft. Wer für einen bestimmten Laden anreist, sollte dessen eigene Angaben prüfen.
Häufige Fragen
Sind Adventssonntage verkaufsoffen?
Das hängt vom Land ab. Möglich sind sie in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt; in NRW nur einer (zwei, wenn nur Stadtteile öffnen), in Thüringen der 1. oder 2. Advent, in Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland nur der 1. Advent. Bayern und Rheinland-Pfalz schließen die Adventssonntage im Dezember aus; 2026 fällt der 1. Advent auf den 29. November und ist dort deshalb möglich. Ausgeschlossen sind Adventssonntage in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
Warum fehlt meine Stadt in der Liste?
Entweder hat die Stadt für den Zeitraum keinen verkaufsoffenen Sonntag, oder wir konnten ihn noch nicht an einer der zugelassenen Quellen belegen. Termine, die nur auf Sammelportalen stehen, übernehmen wir nicht. Viele Städte beschließen ihre Termine erst wenige Wochen vorher; wir ergänzen sie bei der nächsten Prüfung.